FÖR PLATT e. V.

Plattdeutsch aktiv an die nächste Generation weitergeben

 Aktualisiert 09.02.2018

 

 

Sonnabend, 14. April, ab 14.00 Uhr

Mitgliederversammlung Verein FÖR PLATT im Wildpark Lüneburger Heide.

Wir treffen uns um 14.00 Uhr am Eingang, danach ca.1 Stunde Führung.

Ab 15.15 Uhr Kaffee und Kuchen im Saal des Wildpark-Restaurants,

danach folgt dort ab 16.00 Uhr unsere Mitgliederversammlung.

Mitglieder erhalten eine gesonderte schriftliche Einladung, Gäste sind willkommen.

Damit wir besser planen können, bitten wir um Anmeldung bis spätestens zum 7. April

unter Angabe der Namen und Personen-Anzahl, gerne per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder telefonisch bei Schriftführerin Astrid Sitarz, Tel. 04175-1212 (ab 18 Uhr) oder Tel. 0175- 1592556  

Wildpark Lüneburger Heide, 21271 Hanstedt-Nindorf | www.wild-park.de

         

 

und für den Herbst schon mal vormerken:

 

Sonnabend, 22. September, Beginn bereits um 13.00 Uhr (!)

Mitgliederversammlung Verein FÖR PLATT mit

Besichtigung der Fischaufstiegsanlage Geesthacht incl. Führung               

www.vattenfall.de/fischaufstieg

weitere Infos folgen noch…

 

 

 

 

Aktualisiert 31.12.2017 

 

                                                                    

Leve plattdüütsche Frünnen!

Leve Frünnen vun uns plattdüütsche Spraak!

 

In de letzten Johren hett sik in de „plattdüütsch Szeen“ veel ännert. Dat gifft Kinnergoorns un Scholen, wo Plattdüütsch snackt un lehrt warrt - aver lang noch nich överall. Dat süht so ut, as wenn in Sleswig-Holsteen, Hamborg un Mekelnborg-Vörpommern noch mehr in Gang kamen is as in Neddersassen.

Wi mööt mal aftöven, wo­ans dat in de tokamen Johren wieder geiht. In Radio un Fernsehen künn noch veel mehr Plattdüütsch in‘t Programm intrecken, aver dat kummt nich vun alleen.

Dorüm mutt dat ok in Tokunft bi uns aktive Lüüd geven, de sik dorför insetten doot, dat de nächste Generatschoon düsse ole Spraak noch kennt. Mit de velen Theaterkoppels, de Klöönkrings un de Arbeitskrings för Kinnergoorns un Scholen sünd wi up en goden Weg.

Wichtig is, dat een jüm­mers över den Töllerrand kieken deit un dat gode Ideen ok wiedergeven un publik maakt warrt.

Wi mööt mal aftöven, wat dat „Länderzentrum für Niederdeutsch“, dat in Bremen vun de noorden Bunnslänner inricht warrt, in Tokunft up de Been stellt. Dat „Institut für niederdeutsche Sprache“ in Bremen, dat vun 1974 an existeert hett, kriggt dorför vun Januar 2018 an keen Toschüss mehr.

Laat uns all tohoop dor up achten, dat dat nu beter un nich slechter warrt mit dat Ünnerstütten vun de plattdüütsch Spraak. Mi hett dat in de letzten Johren veel Spaaß maakt, mit de velen aktiven Platt– snackers tohoop düt un dat up‘n Weg to bringen.

Nu is dat aver Tiet, meen ik, dat jüngere Lüüd sik inbringen doot un dor wiedermaakt, wo ik nu uphören do. Ik will geern dorbi hölpen, wenn dat nödig is. Kloor is aver ok, dat wi all tohoop versöken mööt, in‘n Alldag Platt to snacken.

Wenn wi mit de lütten Kinner anfangt, denn warrt dor ok wat von!

 

Nich vergeten: Snackt düchtig Platt, wo jümmers dat geiht!

 

Quelle: Herbert Timm, Beauftragter für Plattdeutsch, Im Osterfelde 24, 21445 Wulfsen

Tel. 04173-7254; Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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Aktualisiert 11.01.17

 

Das Thema für den Kultursommer 2018 steht fest, es heißt „In Bewegung“.

 

 

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Unsere Hausseite www.foer-platt.de

veröffentlicht gerne interessante Beiträge zu Plattdeutsch hier in der Region.

Bitte senden Sie uns Ihre Daten einfach per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank im Voraus.

 

 

 

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Platt ist in aller Munde!

Mit diesen Produkten zeigen Sie nicht nur, dass Sie Plattsnacker sind, sondern unterstützen mit Ihrer Spende auch noch die Förderung der Plattdeutschen Sprache!

 

 

 

 

 

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Diese Artikel sind exklusiv über den Vorstand im Verein För Platt e. V. erhältlich.

Bitte sprechen Sie uns an!

 

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Plattdeutsch auf Ortstafeln

 

Wenn eine Gemeinde auf den Ortstafeln auch den plattdeutschen Namen angeben möchte, ist auf dem Dienstwege ein Antrag für die zweisprachige Führung des Ortsnamens auf Ortstafeln (Zeichen 310 StVO) an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu stellen. Dazu ist zunächst ein Ratsbeschluss erforderlich.

Wenn ein Gemeinderat die Absicht hat, einen solchen Antrag zu stellen, sind folgende Überlegungen wichtig:

- Wie wird der Name auf Plattdeutsch ausgesprochen? Dazu sollte aufgezeichnet werden, wie man den Namen in internationaler Lautschrift (wie in Wörterbüchern) darstellt.

- Es sollten auch Überlegungen angestellt werden, wie es zu diesem plattdeutschen Namen gekommen ist. Wenn es historische Quellen und urkundliche Erwähnungen gibt, sollen sie herangezogen und aufgeschrieben werden.

- Wie soll der Name geschrieben werden? Die vom Verein För Platt e. V. erarbeitete zweisprachige Kreiskarte kann dazu einen Hinweis geben, aber die Schreibweise ist keineswegs verbindlich und sollte sorgfältig überlegt sein. Auch Ortsfremde sollen ja den Namen möglichst richtig aussprechen können, wenn sie ihn lesen.

Wenn ein Ratsbeschluss vorliegt, soll der Vorschlag für die Schreibweise auf der Ortstafel mit den zur Verfügung stehenden Dokumenten (historische Schreibweisen) an das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) geschickt werden, um die Schreibweise mit den dortigen Experten abzustimmen.

Wenn das INS Grünes Licht gegeben hat, kann die Gemeinde über den Landkreis Harburg den offiziellen Antrag an das Niedersächsische Minsiterium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr stellen, dem folgende Unterlagen beizufügen sind:

- eine Übersetzung oder Erklärung des Namens,

- eine phonetische Aufzeichnung der heute gängigen Aussprache

- historische Quellen und urkundliche Erwähnungen, sofern vorhanden

- einen mit dem INS auf der Basis der vorgenannten Dokumente abgestimmten Vorschlag für

die Schreibweise auf der Ortstafel – nur Schriftzeichen, die im Hochdeutschen üblich sind.

Wenn die Genehmigung vorliegt, dürfen die Ortstafeln mit der niederdeutschen Komponente aufgestellt werden. Das kann auch erst dann geschehen, wenn alte Ortstafeln abgängig sind. Es müssen auch nicht alle Ortstafeln ersetzt werden. Wenn man aber den Beschluss des Rates möglichst zügig umsetzen will, sollte man vielleicht versuchen, Sponsoren dafür zu finden, um die Kosten für den Steuerzahler (ca. 150 € pro Ortstafel) möglichst gering zu halten.

Die Anschrift des INS lautet:

Institut für Niederdeutsche Sprache e. V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schnoor 41 28195 Bremen Tel.: 0421 – 32 45 35 Fax: 0421 – 337 98 58