FÖR PLATT e. V.

Plattdeutsch aktiv an die nächste Generation weitergeben

Unsere Hausseite www.foer-platt.de veröffentlicht gerne interessante Termine und Beiträge zu Plattdeutsch hier in der Region.

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Aktualisiert 16.05.2021

 

Plattdeutscher Lesewettbewerb 2021 findet digital statt –

Schulen können sich bewerben - Dat geiht los, digital!

 

„Dat geiht los, digital“ heißt es in diesem Jahr beim Plattdeutschen Lesewettbewerb. Die traditionsreiche Veranstaltung wird alle zwei Jahre veranstaltet. Ebenso in diesem Jahr, wenn auch in veränderter Form. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt auch in 2021 den Wettbewerb. Gemeinsam mit den regionalen Landesämtern für Schule und Bildung ruft sie die Schulen im Landkreis zum Mitmachen auf.

Statt wie gewohnt in Schul-, Kreis- und Bezirksentscheiden Siegerinnen und Sieger in fünf Altersklassen zu ermitteln, die in einem abschließenden Landesentscheid die besten Plattleserinnen und -leser Niedersachsens küren, wird der Plattdeutsche Lesewettbewerb diesmal in zwei Phasen durchgeführt:

 

In der ersten Phase sind die Schulen dazu aufgerufen, im Rahmen der derzeit gültigen Einschränkungen und abhängig von den aktuellen Möglichkeiten vor Ort, in den fünf Altersgruppen Schulentscheide durchzuführen.

 

In einer zweiten Phase können die Schulen die Beiträge der so ermittelten Schulsiegerinnen und -sieger digital aufnehmen und bis zum 1. Juni 2021 per E-Mail einreichen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Diese Beiträge werden anschließend von einer Jury gesichtet und bewertet. Die besten Beiträge werden von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit Preisgeldern prämiert. Obendrein erhalten alle Teilnehmenden eine Aufmerksamkeit von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

 

„Gerade unter den derzeit herausfordernden Bedingungen ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Sprachkompetenzen im Plattdeutschen in einem Lesewettbewerb zu erproben und einfach Spaß an dieser tollen Sprache zu haben. Digitale Formate gehören ja mittlerweile zum Schulalltag und wir hoffen auf rege Beteiligung der jungen Plattsnacker“, sagt Wiebke Erdtmann, Beraterin für Niederdeutsch an Schulen im Landkreis Harburg. Rike Henties, Plattdeutsch-Koordinatorin des Landkreises Harburg: „Corona wirbelt vieles durcheinander. Plattdeutsch gibt uns hier eine Konstante. Und was ganz wichtig ist: Platt maakt plietsch“, so Henties mit einem Augenzwinkern.

 

Stefan Zimmermann, Geschäftsführer der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, ruft zur Teilnahme auf. „Wir haben hier schon viele tolle Veranstaltungen erlebt. Wettbewerbe mit regelmäßig bis zu 200 Menschen jeden Alters, die „op Platt“ gelesen und gesungen haben und einfach einen tollen Tag am Kiekeberg hatten.“ Seit über 20 Jahren ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg Gastgeber des Lesewettbewerbs. Zu gut erinnern sich die Organisatoren auch an die Regional- und Landesentscheide mit Gästen wie die Finkwarder Speeldeel und Rolf Zuckowski. „In zwei Jahren können wir dann hoffentlich wieder die Schülerinnen und Schüler bei uns im Freilichtmuseum begrüßen.“

 

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude begleitet und unterstützt den Plattdeutschen Lesewettbewerbs seit vielen Jahren. „Plattdeutsch steht nicht nur als Minderheitensprache der Region unter besonderem Schutz und ist ein wichtiges Kulturgut, es ist einfach eine wunderbare Sprache“, sagt Bernd Meyer, Urgestein und leidenschaftlicher Plattsnacker der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Diese Tradition gilt es zu fördern und zu erhalten, dafür setzen wir uns als Sparkasse sehr gerne ein.“

 

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Durchführung finden Sie unter www.nsks.de und www.schoolmester.de; einen Trailer zum Plattdeutschen Lesewettbewerb unter https://youtu.be/4XV8bA4ACUo. Darüber hinaus melden Sie sich gerne per E-Mail bei Rike Henties (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder bei Wiebke Erdtmann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Informationen zum Plattdeutschen Lesewettbewerb:

Der Plattdeutsche Lesewettbewerb, dessen Anfänge bis in die 1960er Jahre zurückreichen, gilt zusammen mit dem Saterfriesischen Lesewettbewerb als größte Veranstaltung für Regional- und Minderheitensprachen in Europa. Seine Durchführung wird maßgeblich von den niedersächsischen Sparkassen, den Landschaftsverbänden und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung im Einvernehmen mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und den Schulaufsichtsbehörden unterstützt. Alle Beteiligten hoffen, dass 2023 wieder zur üblichen Wettbewerbsform mit Präsenzveranstaltungen zurückgekehrt werden kann.

 

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Aktualisiert 08.04.2021

 

Plattdeutsch im Landkreis Harburg weiterhin mit hauptamtlicher Vertretung.

Plattdeutsch-Koordinatorin Rike Henties bleibt weitere zwei Jahre

 

Rosengarten, 6.4.2021 – Rike Henties ist seit April 2019 das hauptamtliche Gesicht des Plattdeutschen im Landkreis Harburg – jetzt wurde ihre Stelle um weitere zwei Jahre verlängert. Sie wird vom Landkreis Harburg und dem Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg zu gleichen Teilen finanziert – und nimmt in dieser Art und Weise eine einmalige Vorreiterrolle im gesamten plattdeutschen Gebiet ein. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass die alte Sprache frisch ist: Die 33-jährige Rike Henties vermittelt sie mit Online-Mitmach-Angeboten und -Aufführungen an Plattschnacker und solche, die es werden möchten. Mehr zum aktuellen Programm auf www.plattfinntstatt.de

 

Die beiden Geldgeber des innovativen Projekts stehen voll hinter ihrem Engagement. Rudolf Meyer, stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, unterstreicht: „Plattdeutsch ist eine Alltagssprache, sie wird auch unter jüngeren Menschen immer beliebter. Und sie ist eine offiziell anerkannte Regionalsprache, mit der sich Menschen im gesamten plattdeutschen Gebiet, auch in Teilen Dänemarks und der Niederlande, verstehen.“ Heiner Schönecke, Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, ergänzt: „Wir waren uns im Förderverein schnell einig, dass wir die Stelle hauptamtlich und langfristig mitfinanzieren wollen. Plattdeutsch gehört zu unserer Identität und die muss man pflegen. Rike Henties kümmert sich darum, dass Menschen jeden Alters teilhaben können. Auch die, die noch nicht platt schnacken.“ Vor diesem Hintergrund engagiert sich auch das Freilichtmuseum am Kiekeberg als Standort der Plattdeutsch-Koordinatorin dafür, dass die Sprache erhalten und mit mehr Leben gefüllt wird. Museumsdirektor Stefan Zimmermann: „Plattdeutsch ist ein Kulturgut, es ist fester Bestandteil des regionalen Selbstverständnisses. In einer globalisierten Welt gleichen sich viele Lebensformen an, gleichzeitig werden regionale Kulturen immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, hauptamtliche Strukturen zu schaffen – so können wir Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Interessen ansprechen.“

 

Rike Henties kümmert sich seit zwei Jahren in Teilzeit um die Förderung des Niederdeutschen. „Dabei habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht – ich bin Muttersprachlerin und Plattdeutsche durch und durch“, lacht sie. Vernetzung mit unterschiedlichen Initiativen, neuen und bestehenden Akteuren, aber auch Verbänden und selbst Bundesländern steht ganz oben auf dem Programm. Außerdem unterstützt sie bewährte Programme – vom Klönkring über plattdeutsches Theater bis zum Lesewettbewerb – und entwickelt neue für eine jüngere Zielgruppe.  „Der persönliche Kontakt ist wichtig, wenn man eine Sprache lernen will. Oft trauen sich jüngere Leute nicht, plattdeutsch zu sprechen“, sagt Rike Henties. Als Digital Native verfolgt sie auch eine zweite Schiene: „Bei Online-Formaten kann jeder mitmachen, egal wo er wohnt und ob er plattdeutsch schnacken kann. Wir haben in der Corona-Zeit einige Workshops durchgeführt, in denen wir zum Beispiel Makramee geknüpft oder Seife hergestellt haben. Das sind zurzeit angesagte Themen und wir kommen in Kontakt mit Menschen, die nicht nur in erster Linie Plattdeutsch lernen wollen.“ Die Leichtigkeit im Kontakt mit der alten Sprache ist ihr besonders wichtig: „Kinder und Senioren erreichen wir über klassische Formate sehr gut. Jüngere Erwachsene aber wollen wir in ihrer Lebenswelt abholen.“ Und, ganz wichtig: „Menschen müssen wieder mehr Plattdeutsch hören – in Geschäften, im Radio, in Podcasts oder auf der Straße. Wenn die Sprache selbstverständlich ist, wird es auch der eigene Umgang damit.“

Stefan Zimmermann ergänzt: „Das passt sehr gut zum Kiekeberg: Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, Alltagskultur zu bewahren.“

 

Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum am Kiekeberg vom 06.04.2021

 

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Neu: Newsletter der Plattdeutsch-Koordinatorin Rike Henties

 

Seit 15. März 2021 informiert der Newsletter „Wat to weten“, monatlich über plattdeutsche Kreativkurse, Aktionen und Veranstaltungen im Landkreis Harburg. Interessierte melden sich ab sofort für den Newsletter an unter www.plattfinntstatt.de

 

Die Plattdeutsch-Koordinatorin, Rike Henties, vernetzt die plattdeutschen Kulturakteure und das vielfältige Angebot im Landkreis Harburg. Sie unterstützt die Vermittlung der Regional­sprache an Menschen, die das Niederdeutsche noch nicht sprechen, z. B. Jugendliche und Kinder in Kindertagesstätten oder Schulen. Als Teil der regionalen Kulturförderung finanzieren der Landkreis Harburg und der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg gemeinsam die Stelle.

 

Rike Henties

Plattdeutsch-Koordinatorin für den Landkreis Harburg

Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten

Tel. (0 40) 79 01 76-54
Fax (0 40) 7 92 64 64

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Aktualisiert 09.01.2021

                              

                   

Düt un dat op Platt

Plattdeutsches NDR Magazin - Mit Ilka Brüggemann

 

Samstag, 09. Januar 2021, 18:00 bis 20:00 Uhr, NDR 1 Niedersachsen

(pn) Mit einem neuen Jahr kommen oft Veränderungen, und so ist es auch bei den plattdeutschen Radiobeiträgen aus dem NDR Funkhaus in Hannover. Ab sofort wird die wöchentliche Sendereihe „Düt un dat op Platt“ nicht mehr einstündig freitags ausgestrahlt, sondern ist nun immer am Sonnabend  zu hören – und das jetzt zwei Stunden lang ab 18.05 Uhr.

Damit ist noch mehr Platz für Beiträge und Interviews aus den Regionen, kleine Alltagsgeschichten und Humorvolles. Und auch die Musik verändert sich ein kleines bisschen: Zu den beliebten plattdeutschen Titeln kommen ein paar andere liebevoll ausgewählte hinzu. Zum Beispiel auf Groninger Platt (mit Grüßen an die Nachbarn hinter der holländischen Grenze), aber auch englische Countrymusik, Irish Folk und hochdeutsche Liedermacher werden ihren Platz finden. Auf jeden Fall: Musik, die man sonst nur selten zu hören bekommt. Ilka Brügemann freut sich auf Vorschläge der Hörerinnen und Hörer.

In der ersten neuen Ausgabe von „Düt un dat“ am 9. Januar geht es um 100 Jahre Radio: Im Postgeschichtlichen Museum Friesoythe gibt es die Sonderausstellung „100 Jahre durch den Äther“, die hoffentlich bald auch wieder besucht werden kann. Frank Jakobs war dort und hat mit dem ehrenamtlichen Betreiber und großen Radio-Fan Wolfgang Letzel gesprochen.

Platt-Reporter Gerrit Hoss dagegen war auf großer Fahrt: Die Viermast-Bark „Peking“ liegt seit September in Hamburg hinter dem Hafenmuseum. An Bord: 100 Jahre Seefahrtsgeschichte. Wie sah es aus mit der Seefahrerromantik? Das hat Gerrit Hoss auch herausgefunden.

„Wünsch di wat op Platt!“ – Auch weiterhin sind die Hörerinnen und Hörer aufgefordert, Ihre Wünsche zum Programm an die Redaktion zu übermitteln. Seien es Musiktitel, Veranstaltungshinweise oder Themenvorschläge:

„Wünsch di wat op Platt!“ – Auch weiterhin sind die Hörerinnen und Hörer aufgefordert, Ihre Wünsche zum Programm an die Redaktion zu übermitteln. Seien es Musiktitel, Veranstaltungshinweise oder Themenvorschläge: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/service/So-erreichen-Sie-NDR-1-Niedersachsen,ndrnds20.html oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Düt un dat op Platt“ ist dank DAB+ und Internet überall im Norden zu empfangen und in der Mediathek nachzuhören.

(siehe auch: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/epg/Duet-un-dat-op-Platt,sendung1114358.html)

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 08.01.2021

                  

 

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Aktualisiert 24.05.2020

 

 

"Platt vun Tohuus" bei "You Tube"

 

Wegen des Ausfalls von Konzerten, Lesungen und anderen Veranstaltungen haben bekanntermaßen viele Musiker und Autoren ihre Lieder, Gedichte und Geschichten zu Hause "live" aufgenommen und bei "You Tube" gepostet.

 

Auch der Verein "Lüneplatt e. V." hat inzwischen einen "You Tube"-Kanal eingerichtet und freut sich auf weitere Beiträge. Auf diese Art werden die Freunde der plattdeutschen Sprache weiterhin mit persönlichen Beiträgen unterhalten und die "kulturelle Durststrecke" überbrückt.

Hier geht's zu Youtube!

 

Mehr Infos gibt es bei: Verein Lüneplatt e. V.

Klaus Stehr, Posener Str. 5 b, 21391 Reppenstedt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.klausstehr.de  

 

 

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Plattdeutschunterricht in Coronazeiten

Fachportal Niederdeutsch - Materialien und Links

 

(pn) Schule zu Hause und Lernen auf Distanz – in Coronazeiten ist alles anders. Da wird auch darüber nachgedacht: Was ist jetzt wichtig? Welcher Unterrichtsstoff ist unverzichtbar?

Mathematische Formeln, physikalische Phänomene, deutsche Grammatik, englische Klassiker usw.

Doch was ist mit dem Plattdeutschunterricht, der sowieso ein eher stiefmütterliches Dasein im Schulalltag darstellt? Eine reine Liebhaberei, auf die man in so ernsten Zeiten getrost verzichten kann und zugunsten „wichtigerer Dinge“ auch sollte? Mitnichten!

Das Internet macht’s möglich, dass auch vielfältige niederdeutschsprachige Inhalte für einen altersgerechten Unterricht überall verfügbar sind.

Das Fächerportal Niederdeutsch beim Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) stellt diese Materialien online zur Verfügung und gibt Hinweise zur pädagogischen Begleitung.

Das ist der Link zur Startseite für das Fachportal Niederdeutsch: https://fachportal.lernnetz.de/niederdeutsch.html

Dort findet sich unter anderem Übungsmaterial für Schülerinnen und Schüler, die sich für den Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“ qualifiziert haben, deren weitere Teilnahme an den höheren Leistungsstufen aber krisenbedingt noch ausgesetzt bleibt.

Das Fachportal Niederdeutsch im Lernnetz des Landes Schleswig-Holstein steht allen am Plattdeutschunterricht Interessierten zur Verfügung. Verantwortlich hierfür ist Karen Nehlsen, IQSH-Koordinatorin für Regional- und Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein.

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 28.04.2020

PLATTNET.de   Nachrichten  Volker Holm, Buchenweg 35, D-22926 Ahrensburg, Tel. 49-4102-4739108 - http://nachrichten.plattnet.de

 

 

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Aktualisiert 05.01.20

 

 

Die Themen für die nächsten Projekte "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" stehen fest.

Beim  Kreativtreffen am 19.11.19 im Kreishaus Winsen wurden von den Kulturschaffenden

im Landkreis Harburg für die Kultursommer 2021 und 2022 folgende Themen festgelegt:

2021 lautet das Thema „Klare Kante“,

2022 lautet das Thema „Märchenhaft“.

 

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Platt ist in aller Munde!

Mit diesen Produkten zeigen Sie nicht nur, dass Sie Plattsnacker sind, sondern unterstützen mit Ihrer Spende auch noch die Förderung der Plattdeutschen Sprache!

 

 

 

 

 

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Diese Artikel sind exklusiv über den Vorstand im Verein För Platt e. V. erhältlich.

Bitte sprechen Sie uns an!

 

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Plattdeutsch auf Ortstafeln

 

Wenn eine Gemeinde auf den Ortstafeln auch den plattdeutschen Namen angeben möchte, ist auf dem Dienstwege ein Antrag für die zweisprachige Führung des Ortsnamens auf Ortstafeln (Zeichen 310 StVO) an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu stellen. Dazu ist zunächst ein Ratsbeschluss erforderlich.

Wenn ein Gemeinderat die Absicht hat, einen solchen Antrag zu stellen, sind folgende Überlegungen wichtig:

- Wie wird der Name auf Plattdeutsch ausgesprochen? Dazu sollte aufgezeichnet werden, wie man den Namen in internationaler Lautschrift (wie in Wörterbüchern) darstellt.

- Es sollten auch Überlegungen angestellt werden, wie es zu diesem plattdeutschen Namen gekommen ist. Wenn es historische Quellen und urkundliche Erwähnungen gibt, sollen sie herangezogen und aufgeschrieben werden.

- Wie soll der Name geschrieben werden? Die vom Verein För Platt e. V. erarbeitete zweisprachige Kreiskarte kann dazu einen Hinweis geben, aber die Schreibweise ist keineswegs verbindlich und sollte sorgfältig überlegt sein. Auch Ortsfremde sollen ja den Namen möglichst richtig aussprechen können, wenn sie ihn lesen.

Wenn ein Ratsbeschluss vorliegt, soll der Vorschlag für die Schreibweise auf der Ortstafel mit den zur Verfügung stehenden Dokumenten (historische Schreibweisen) an das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) geschickt werden, um die Schreibweise mit den dortigen Experten abzustimmen.

Wenn das INS Grünes Licht gegeben hat, kann die Gemeinde über den Landkreis Harburg den offiziellen Antrag an das Niedersächsische Minsiterium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr stellen, dem folgende Unterlagen beizufügen sind:

- eine Übersetzung oder Erklärung des Namens,

- eine phonetische Aufzeichnung der heute gängigen Aussprache

- historische Quellen und urkundliche Erwähnungen, sofern vorhanden

- einen mit dem INS auf der Basis der vorgenannten Dokumente abgestimmten Vorschlag für

die Schreibweise auf der Ortstafel – nur Schriftzeichen, die im Hochdeutschen üblich sind.

Wenn die Genehmigung vorliegt, dürfen die Ortstafeln mit der niederdeutschen Komponente aufgestellt werden. Das kann auch erst dann geschehen, wenn alte Ortstafeln abgängig sind. Es müssen auch nicht alle Ortstafeln ersetzt werden. Wenn man aber den Beschluss des Rates möglichst zügig umsetzen will, sollte man vielleicht versuchen, Sponsoren dafür zu finden, um die Kosten für den Steuerzahler (ca. 150 € pro Ortstafel) möglichst gering zu halten.

Die Anschrift des INS lautet:

Institut für Niederdeutsche Sprache e. V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schnoor 41 28195 Bremen Tel.: 0421 – 32 45 35 Fax: 0421 – 337 98 58